
Zitat aus dem Film: „Ich bin mir nicht sicher, ob Träume dazu da sind, dass sie sich unbedingt erfüllen. Die, die sich erfüllen lassen, sind doch eher die langweiligen. Weißt du … Träume sind dazu da, dass man abends noch weiß, wieso man am Morgen aufgestanden ist.“
Diesen Langfilm habe ich unter den abenteuerlichen Umständen Russlands von 1990 gedreht. In einer gemeinsamen Kraftanstrengung haben der Kameramann Sergei Zhitomirski und ich auf den Bahnhöfen Moskaus unsere Sets gefunden. Pate standen dabei der Schwarzmarkt sowie der Geheimdienst, und die Kopierwerksarbeiten haben wir uns mit westlich kapitalistischem Nagellack erkauft.
Die Post-Produktion gelang durch Fördermittel aus dem Lande Brandenburg. Der Film wurde bei der damals sterbenden DEFA endgefertigt. „Andrjuscha“ wurde vom damaligen SWF angekauft und auf mehreren dritten Programmen gespielt. Dass er tatsächlich entstehen durfte, ist ein handfestes Wunder. Lesen Sie mehr …
Und hier geht es zum Film …
Der kleine Andrjuscha treibt sich regelmäßig auf einem der Moskauer Bahnhöfe herum. In der dortigen Tristesse hängt er seinen Gedanken nach und sucht nach seinem Vater. So trifft er auf den Kofferträger Kostja, der ihm ein Freund sein will …
1.Andrjuscha am alten Wagon 2.Andrjuscha auf dem Bahnsteig 3.Schaffnerin und Kontrolleur 4.Kostja, der Kofferträger 5.Der Bahnhofsvorsteher

